Das Team der Hundeschule


Katharina Wolf: Hundetrainerin, Verhaltensberaterin & Inhaberin der Hundeschule Unter-Wölfen

 Mein Name ist Katharina Wolf. Ich wurde 1986 in Witten geboren und wohne immer noch dort.

Bereits als Kind fühlte ich mich sehr mit der Natur und den Tieren verbunden.

Im Laufe des Erwachsenwerdens traten nach und nach andere Dinge in mein Leben, die wichtiger zu sein schienen. Diese Verbundenheit zu anderen Lebewesen war immer ein Teil von mir, aber ich beachtete ihn nicht mehr so sehr wie früher.

Ich hatte aber das Glück, mit vielen tollen Tieren auf zuwachsen, die mich im Laufe der Jahre wieder ,,zurück'' holten und mich auf den richtigen Weg führten. Allen Tieren und vor allem auch den Hunden bin ich für die gemeinsam erlebten Momente unendlich dankbar. Ohne die Vierbeiner hätte ich meinen Traum vermutlich nicht in die Tat umgesetzt.

Mein erster Versuch, mich beruflich zu finden, startete nach dem Abitur mit einem Biologiestudium. Ich glaubte damals daran, mich als Biologin verwirklichen zu können. Es war eine wirklich tolle Zeit und ich hatte sehr viel Spaß, aber mit meiner Liebe zur Natur hatte das Studium wenig zu tun. Trotzdem bin ich dankbar für jedes einzelne Semester und das Wissen, was ich dadurch erlangen konnte. 2014 beendete ich erfolgreich das Studium.

 

Tja...und nun? Alle Jobs, für die ich mich hätte bewerben können, hatten rein gar nichts mit dem zu tun, was ich gerne ausüben wollte. Ich fing dann an in einer kleinen Firma als wissenschaftliche Mitarbeiterin zu arbeiten und war soweit erst einmal zufrieden mit meiner Situation. Es dauerte aber nicht lange bis ich merkte, dass es das nicht gewesen sein kann. Ich musste mich endlich verwirklichen und meine Liebe zu Tieren zu meinem Beruf machen! Also begann ich nebenbei im Dezember 2015 im Schulungszentrum von Ziemer & Falke die Ausbildung zur zertifizierten Hundetrainerin.

Gleichzeitig mit dem Beginn dieser Ausbildung machte ich mich auf die Suche nach meiner eigenen Begleiterin auf vier Pfoten. Gefunden habe ich sie in einem Tierheim in Deutschland, in dem sie bereits seit 3-4 Jahren lebte.  Als Junghund verbrachte sie ihre Zeit auf den Straßen Rumäniens, bis sie eingefangen und nach Deutschland gebracht wurde. Mit dem neuen Lebensabschnitt, der nun für sie beginnen sollte, taufte ich sie auf den Namen ,,Motte''. Sie war ein sogenannter ,,Angsthund''. Sie lief nur geduckt umher, war sehr zurückhaltend, sehr scheu und bei jeder Bewegung um sie herum zuckte sie zusammen. Das Zusammenleben mit einem Menschen in einer Wohnung war für sie völlig neu. Dementsprechend gestaltete sich das Zusammenleben zu Beginn manchmal etwas schwierig, aber ich ließ ihr alle Zeit der Welt und heute ist sie ein fast ,,normaler'' Hund.

Motte lehrte mich geduldig und ruhig zu bleiben, auch wenn mal etwas auf Anhieb nicht so lief, wie es laufen sollte. Ich bin sehr stolz auf sie und ihre positive Entwicklung. Es machte mich überglücklich zu sehen, wie sie mich nach monatelanger Arbeit beim gemeinsamen Spiel endlich anlachte. Mir wurde klar, dass Motte mein Wegweiser war und mich in die richtige Richtung führte und weiterhin führen wird. Dank ihr habe ich wieder gelernt, meinem Bauchgefühl zu vertrauen und achtsamer durch die Welt zu gehen.



Bianca Südmeyer: Angehende Hundetrainerin

Mein Name ist Bianca Südmeyer-Looser. Geboren und wohnhaft in Witten seit Dezember 1986 . 

Ich habe bereits mein Studium zur Tierpsychologin mit dem Schwerpunkt Hund im Oktober 2020 abgeschlossen. 

Zur Zeit begleite ich Kathi bei jeglichen Terminen wie Einzelstunden, Gruppenstunden im Bereich Welpen- und Junghundegruppen und unterstütze Sie im Gassi-Service Bereich. 

Nun ein paar Worte zu mir mit einem kleinen Rückblick in meine Vergangenheit ;) . 

Als Kind wollte ich bereits immer einen Hund an meiner Seite haben doch meine Eltern waren anfangs immer dagegen da sie sich dieser Aufgabe mit zwei Pubertierenden Teenagern nicht stellen wollten. Sie sagten immer dass es eine große Verantwortung bedeute wenn man sich einen Hund ins Haus holt und man die nötige Zeit und auch das nötige Geld sowie den Platz dafür haben muss. Wir haben uns ausgiebig und lange als Familie beraten und gemeinsam entschieden uns doch einen Welpen zu holen und diese Aufgaben mit allen Vor- und Nachteilen gemeinsam schaffen werden. Ich war überglücklich. Es sollte ein Berner Sennenhund werden. Und dann kam eine Nachricht die alles veränderte, denn ich wurde schwanger. Meine Eltern wussten das es eine Lebensaufgabe werden wird und haben direkt entschieden, dass ein Welpe und ein Säugling nicht funktionieren würde in unserer Situation. Es brach mir das Herz doch ich wusste es beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Und heute bin ich meinen Eltern sehr dankbar, dass sie dieses Risiko nicht eingegangen sind. 

Ich sage euch auch warum. Ein Hund ist ein Lebewesen was im besten Falle ca 15 Jahre an unserer Seite bleiben wird. Und das bedeutet Verantwortung! Fürsorge! Liebe! Verständnis! Zeit! Geld! Geduld! uvm. 

Ich selber besitze mittlerweile 2 Hunde. Einen Puggle ( Beagel-Mops Mischling ) und eine Auslandshündin. Der Puggel ist bereits elf Jahre alt und heute weiß ich was ich alles falsch gemacht habe da ich ihn nicht als Hund gesehen habe. Viele Dinge waren mir zu Anfang nicht bewusst – doch heute dafür umso mehr. Somit wurde mein erster Hund der beste Lehrmeister für mich. Vor ca 4 Jahren kam dann meine Auslandshündin welche das komplette Gegenteil von meinem Rüden ist. Mein Rüde ist sehr sozial und will allem und jedem Hallo sagen, was meine Hündin dagegen nicht möchte. Ganz im Gegenteil sogar. Unterschiedlicher können die beiden nicht sein. Mein Rüde durfte alles von Welpe an lernen und kennen lernen, meine Hündin hat es da leider nicht so einfach gehabt. Auch wenn ich nicht viel von Ihrer Vergangenheit weiß, sehe ich anhand ihres Verhaltens wie unsicher und teilweise ängstlich sie ist. Doch mit der Zeit habe ich ihr viel zeigen und beibringen können und habe gelernt das es unheimlich wichtig ist manche Dinge einfach intensiver zu hinterfragen um sie verstehen zu können.    

DENN:   Sehe ich als Mensch den Hund als Tier mit seinen Stärken und Schwächen und lasse mich auf ihn und seine Welt ein, ohne ihn zu vermenschlichen, habe ich den besten Freund an meiner Seite. Der Hund ist nicht nur ein Tier – Es ist ein Herz das schlägt, eine Seele, die fühlt und ein Leben das leben will. Für mich sind Hunde viel mehr als nur Tiere!! 

Ich freue mich Kathi in Zukunft unterstützen zu können und euch kennenzulernen.

Eure Bianca